Selbstreflexion bezeichnet die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen, aus Erfahrungen zu lernen, (selbst-) kritisch zu denken und zu handeln.

Es ist folglich die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Lern- und Handlungsprozessen, mit dem persönlichen Mindset, Kommunizieren und Führen. Indem wir uns selbst reflektieren, werden wir uns selbst bewusster. Uns selbst bewusst zu sein, sorgt dafür, dass wir neue Erkenntnisse über uns gewinnen, durch die wir unser zukünftiges Handeln optimieren können. Oder wir erkennen dadurch, wo wir Unterstützung, einen Blick von Außen, einen Impuls benötigen, um weiter zu kommen.  

Wenn du nun einmal dein Verhalten im (Berufs-) Alltag radikal ehrlich reflektierst:

  • Welche, für dich, schwierigen Situationen fallen dir ein? 
  • Wie bist du bisher damit umgegangen?
  • Bist du zu einer Lösung gekommen? 
  • Ja: Wunderbar! Wie genau hast du das gemacht? Kannst du diese Kompetenz auch für andere „Fälle“ anwenden? 
  • Nein: Woran lag es? Welche Hürden gab es? Was brauchst du, um das Thema zu lösen?

Doch Vorsicht: Allzu oft befinden wir uns im Außen – bei unserem Gegenüber – der Vorgesetzten, dem Kollegen, der Ehefrau oder dem Lebenspartner. Impulsiv bewerten wir das oberflächlich Wahrgenommene und reagieren darauf. Völlig unreflektiert! Es ist ja auch zu schön und so einfach, anderen die Schuld zu geben, anstatt bei sich selbst hinzuschauen.

Damit geben wir die Führung ab und somit, dem anderen die Macht über uns und unser Verhalten.

Wer wirklich „in Führung gehen“ und ein*e wahrhaftig*e Leader*in sein will, kommt nicht umhin, sein eigenes Denken und Handeln radikal ehrlich zu reflektieren. Denn nur so schaffen wir es, in unserer inneren Stärke zu sein, uns selbst gut zu führen und somit auch andere besser führen zu können. 

Das bedeutet, radikal, ehrliche Selbstreflexion, ist Teil einer wirksamen Selbstführung und eine Führungskompetenz, die du als wirksame Führungspersönlichkeit brauchst. (Dazu mehr in einem späteren Artikel.)

Was kannst du nun für dich tun? 

  • Übe dich im gezielten, ergebnisorientierten „in den Spiegel schauen“. (Das unterscheidet sich sehr deutlich von kreisenden Gedanken.) 
  • Hinterfrage, was es ganz konkret ist, dass dich so oder so reagieren lässt. 
  • Lass hinderliche Gedanken und Verhalten los.
  • Was willst du stattdessen?
  • Übe Schritt für Schritt, die neuen, gewünschten Verhaltensweisen. 

Und, da bin ich jetzt mal wieder radikal ehrlich: Wer nicht bereit ist, bei sich selbst hinzuschauen und gegebenenfalls an sich zu arbeiten und etwas zu verändern, der wird auf Dauer weder sein Team, noch seine Kunden führen können. Der wird immer Vor-gesetzter oder Unter-Nehmer bleiben, jedoch kein*e Leader*in. 

Soulful Leader*innen kommunizieren auf Augenhöhe – von Mensch zu Mensch. Sie sind bereit zu radikal ehrlicher Selbstreflexion und stellen sich ihren „Schatten“.

Für Soulful Leader*innen stehen soziale Kompetenz, emotionale Intelligenz und intellektuelles Leistungsvermögen auf Augenhöhe. Um das zu erreichen, darfst du zuerst bei dir selbst hinschauen. 

Soulful Leader*innen sind wahre Leader*innen. Und die brauchen wir, gerade in der heutigen Zeit. Menschen, die durch Persönlichkeit in Führung gehen, die als Vorbild voran gehen, die als Leitstern anderen Orientierung und Halt geben, die anderen den Weg erhellen.

Viel Erfolg und strahle hell!

Herzlichst

Christine   

 

PS: Willst du dich sicher in dir fühlen und mit voller StrahlKraft voran gehen? Willst du deine Leader-Rolle wirklich einnehmen und ausfüllen? 

Dann ist es Zeit, dein Leader-Potenzial zu entfalten! 

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