Du willst niemanden auf die Füße treten. Du holst jeden empathisch ab. Das ist Gold wert. Doch du unterdrückst deine inneren Impulse; klare An- und Aussagen zu machen. Nachher ärgerst du dich über dich selbst.

Warum steckst du so viel Energie in solche Gespräche, obwohl du dich nachher unzufrieden fühlst? Warum investierst du so viel Zeit und trittst dennoch auf der Stelle? 

Diese oder ähnliche Fragen stellst du dir. 

Manchmal stehst du kopfschüttelnd neben dir selbst und wunderst dich einfach nur darüber,  welche überverständnisvollen Worte da gerade wieder aus deinem Mund purzeln.

Obwohl dir dein Gefühl, wie auch deine Gedanken, eindeutige Zeichen senden, was du eigentlich sagen oder antworten willst. Dabei wäre genau das zu sagen, so immens wichtig für dich. 

Es ist Zeit, Grenzen aufzuzeigen und deine Leader-Stärke endlich zu verkörpern. 

 

Wenn du einmal ganz ehrlich zu dir selbst bist: Alleine beim Lesen verspürst du einen Stich und es macht dich wütend. Wütend auf dich selbst. Weil du genau weißt, wo du stehen würdest, wenn du dieses Thema für dich gelöst hättest. 

An dieser Stelle sei dir gesagt: Ein Großteil meiner Herzenskund*innen geht es so. Sie reden nur nicht offen darüber. Weil es ihnen unangenehm ist. 

Sie haben bereits viel erreicht, sind Unternehmer*innen oder Führungskräfte. Und „da sollte man schließlich taff sein“. Das sagt das kleine Teufelchen auf der linken Schulter. Und es sind Erwartungen – teils die eigenen und die des Umfeldes.

Und weißt du was? 

Mir ging es genau so. 

Und zwar genau bis zu dem Punkt, als mir bewusst wurde, dass es eine große Stärke ist, empathisch zu sein und andere in Gesprächen gut abholen zu können.

Doch ich musste auch noch eines verstehen: Es braucht zudem klare Worte. Und nur innere Klarheit, schafft äußere Klarheit.

Je bewusster ich mir darüber wurde, wer ich bin, was mich ausmacht und für was ist stehe, desto klarer konnte ich im Außen dafür einstehen. 

Inzwischen ist das Teufelchen die meiste Zeit verstummt. In stressigen Situationen höre ich es manchmal noch. Dann versuche ich es nicht von der Schulter zu schubsen. Im Gegenteil, ich höre genau zu  – und erde mich immer wieder. Denn ich weiß: Im Stress ist keine Fokussierung oder Lösung möglich. 

Und ich habe gelernt, klare Worte zu finden, Nein zu sagen, Statements abzugeben und dafür einzustehen. 

Was wäre, wenn es dafür keine oberflächlichen Kommunikationsregeln braucht, die dich bisher nie nachhaltig weiter gebracht haben? 

Was wäre, wenn jetzt die richtige Zeit ist, Frieden mit dir selbst zu schließen? 

Was wäre, wenn du dadurch in deine volle Kraft und Größe kommst?

Alles, was du brauchst, ist in dir. Es ist sicher, du selbst zu sein. 

Herzlichst 

Deine Christine